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SOPHOCLES ANTIGONE 783-800

Size: 35 x 50 cm
Handmade manuscript written with dip pen (with metallic nib) and acrylic ink in Greek minuscule script, as it has been styled in the late Byzantine era.

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Antigone, auch Antigonae oder Antigonä ist eine Tragödie des antiken griechischen Dichters Sophokles. In Athen wahrscheinlich im Jahr 442 v. Chr. uraufgeführt, ist die Tragödie das zuerst aufgeführte Stück von Sophokles' „Thebanischer Trilogie“, zu der außerdem König Ödipus und Ödipus auf Kolonos gehören. Sophokles hat sein Stück Antigone als Reaktion auf die Verbannung des Themistokles, des Helden der Seeschlacht von Salamis, aus Athen verfasst. In seinem Werk behandelt Sophokles das moralisch gerechtfertigte Aufbegehren gegen staatliche Ordnung bzw. Gewalt bei Strafe des eigenen Unterganges. Kreon nimmt in diesem Werk die Stellung eines Tyrannen ein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Antigone_%28Sophokles%29

SOPHOKLES ANTIGONE 783-800

Geist der Liebe, dennoch Sieger
Immer, in Streit! Du Friedensgeist, der über
Gewerb einnicket, und über zärtlicher Wange bei
Der Jungfrau übernachtet,
Und schwebet über Wassern,
Und Häusern, in dem Freien.
Fast auch Unsterblicher Herz zerbricht
Dir und entschlafender Menschen, und es ist,
Wers an sich hat, nicht bei sich. Denn
Du machest scheu der Gerechten
Unrechtere Sinne, daß in die Schmach weg
Sie flüchten, hältst dich hier auf, im Männerzank,
Im blutsverwandten, und wirfst es untereinander.
Und nie zu Schanden wird es,
Das Mächtigbittende,
Am Augenlide der hochzeitlichen
Jungfrau, im Anbeginne dem Werden großer
Verständigungen gesellet. Unkriegerisch spielt nämlich
Die göttliche Schönheit mit.

Übersetzung von Friedrich Hölderlin in Deutsch

http://de.wikisource.org/wiki/Antigonae

 

Ἔρως ἀνίκατε μάχαν, Ἔρως, ὃς ἐν κτήμασι πίπτεις,
ὃς ἐν μαλακαῖς παρειαῖς νεάνιδος ἐννυχεύεις, 
φοιτᾷς δ᾽ ὑπερπόντιος ἔν τ᾽ ἀγρονόμοις αὐλαῖς:
καί σ᾽ οὔτ᾽ ἀθανάτων φύξιμος οὐδεὶς 
οὔθ᾽ ἁμερίων σέ γ᾽ ἀνθρώπων, ὁ δ᾽ ἔχων μέμηνεν.

σὺ καὶ δικαίων ἀδίκους φρένας παρασπᾷς ἐπὶ λώβᾳ,
σὺ καὶ τόδε νεῖκος ἀνδρῶν ξύναιμον ἔχεις ταράξας∙ 
νικᾷ δ᾽ ἐναργὴς βλεφάρων ἵμερος εὐλέκτρου
νύμφας, τῶν μεγάλων πάρεδρος ἐν ἀρχαῖς 
θεσμῶν. ἄμαχος γὰρ ἐμπαίζει θεὸς, Ἀφροδίτα.

(ed. Sir Richard Jebb, Cambridge. 1891)
http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0185%3Acard%3D781