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DIODOR, (11.11[6])

Size: 26,5 x 60 cm

Handmade manuscript written with dip pen (with metallic nib) and acrylic ink in Greek minuscule script, as it has been styled in the late Byzantine era.

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Diodor (griechisch Διόδωρος, Diodoros; latinisiert Diodorus oder Diodorus Siculus, ‚Diodor von Sizilien‘) war ein antiker griechischer Geschichtsschreiber des späten Hellenismus, der in der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr. lebte. Über sein Leben ist fast nichts bekannt. Er stammte aus der Polis Agyrion auf Sizilien und hat sich längere Zeit in Rom sowie in Ägypten (in der Zeit der 180. Olympiade, also im Zeitraum 60/59 bis 57/56 v. Chr.) aufgehalten. Diodors auf Griechisch verfasstes Geschichtswerk trägt den Namen Bibliothéke historiké und ist eine Universalgeschichte in 40 Büchern, von denen uns die Bücher 1–5 sowie 11–16 und 18–20 erhalten sind. Das 17. Buch hat einige kleine Lücken. Die Bücher 6–10 und 21–40 sind nur fragmentarisch überliefert, vor allem durch Zitate byzantinischer Autoren. Die Darstellung reicht von der sagenhaften Vorzeit (wobei er auch mythologische Erzählungen verarbeitete) bis in die Zeit Caesars (wohl bis in das Jahr 60/59 v. Chr., als Caesar das Consulat bekleidete). Es ist damit, soweit man weiß, das umfassendste Geschichtswerk, das von einem Griechen in der Antike verfasst wurde und uns zumindest in Teilen überliefert ist, und bildet zugleich den „Abschluss der hellenistischen Historiographie“ (Klaus Meister).

http://de.wikipedia.org/wiki/Diodor


Das Zitat bezieht sich auf das, was Simonides schrieb, lobte die Haltung der Leonidas und die 300 Spartaner in der Schlacht von Thermopylae.

Der bei Thermopylai Gefallenen Schicksal 
ist ruhmvoll, untadelig ihr Todeslos, 
ihr Grab ein Altar, statt Trauerklage ewiges Gedenken, ihr Geschick ein Lobgesang. 
Solch Leichentuch wird weder Moder 
noch die allbezwingende Zeit vergehen lassen. 
Diese heilige Stätte wackerer Männer hat Griechenlands Ruhm zum Wohngefährten erwählt. 
Und Zeugnis legt ab dafür Leonidas,
Spartas König, der die Krone seiner Tugend 
und ewigen Ruhm hinterlassen hat.

https://www.uni-frankfurt.de/43516937/Leonidas_Xerxes.pdf


ΔΙΟΔΩΡΟΣ ΣΙΚΕΛΙΩΤΗΣ, ΙΣΤΟΡΙΚΗ ΒΙΒΛΙΟΘΗΚΗ ΙΑ (11.11.6)

καθόλου δὲ μόνοι τῶν πρὸ ἑαυτῶν διὰ τὴν ὑπερβολὴν τῆς ἀρετῆς εἰς ἀθανασίαν μετήλλαξαν. διόπερ οὐχ οἱ τῶν ἱστοριῶν συγγραφεῖς μόνον, ἀλλὰ πολλοὶ καὶ τῶν ποιητῶν καθύμνησαν αὐτῶν τὰς ἀνδραγαθίας: ὧν γέγονε καὶ Σιμωνίδης, ὁ μελοποιός, ἄξιον τῆς ἀρετῆς αὐτῶν ποιήσας ἐγκώμιον, ἐν ᾧ λέγει“ τῶν ἐν Θερμοπύλαις θανόντων
εὐκλεὴς μὲν ἁ τύχα, καλὸς δ᾽ ὁ πότμος,
βωμὸς δ᾽ ὁ τάφος, πρὸ γόων δὲ μνᾶστις, ὁ δ᾽ οἶτος ἔπαινος.
ἐντάφιον δὲ τοιοῦτον οὔτ᾽ εὐρὼς
οὔθ᾽ ὁ πανδαμάτωρ ἀμαυρώσει χρόνος.
ἀνδρῶν ἀγαθῶν ὅδε σηκὸς οἰκέταν εὐδοξίαν
Ἑλλάδος εἵλετο. μαρτυρεῖ δὲ καὶ Λεωνίδας
ὁ Σπάρτας βασιλεύς, ἀρετᾶς μέγαν λελοιπὼς
κόσμον ἀέναόν τε κλέος.

Diodorus Siculus. Diodorus of Sicily in Twelve Volumes with an English Translation by C. H. Oldfather. Vol. 4-8. Cambridge, Mass.: Harvard University Press; London: William Heinemann, Ltd. 1989.
http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Diod.+11.11&fromdoc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0083