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APOLLONIUS, DIE ARGONAUTEN, BUCH 2, 397-418


Size: 42 x 98 cm
Handmade manuscript written with dip pen (with metallic nib) and acrylic ink in Greek minuscule script, as it has been styled in the late Byzantine era. Decoration inspired by an attic red figured volute krater, attributed to the Painter of Talos. One side of the krater represents Argonauts departing from Krete. Nearly 400 B.C., Ruvo di Puglia, Museo Jatta. From “Greek Art, Ancient Greek Pots”, Michalis Tiverios, Ekdotike Athenon, 1996.

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Dieser Abschnitt beschreibt den Moment, in dem die Argonauten mit der Argo, das Schiff von Jason mit Blick auf das Goldene Vlies.

Apollonios von Rhodos (* 295 v. Chr.; † 215 v. Chr.) war ein griechischer Dichter und Gelehrter.
Geboren wurde Apollonios vermutlich in Alexandria und war dort Schüler des Kallimachos von Kyrene. Zwischen 270 v. Chr. und 245 v. Chr. leitete er die berühmte Bibliothek von Alexandria als Nachfolger des Zenodotos von Ephesos. Sein Hauptwerk sind die Argonautika, eine epische Version der Argonautensage in 4 Büchern. Die Sage selbst existierte aber bereits lange vor seiner Zeit. Auf einzelne Begebenheiten wurde bereits von Homer (Ilias VII 468f.; Odyssee XII 69ff.) Bezug genommen, er konnte sie also als schon bekannt voraussetzen. In der Sage fährt eine Mannschaft aus griechischen Helden, angeführt von Iason, mit dem Schiff Argo in das Land Kolchis, vermutlich im heutigen Georgien gelegen, um nach dem Goldenen Vlies zu suchen. Die Argonautika sind griechische Sagen von der Fahrt des Iason und seiner Begleiter nach Kolchis im Kaukasus, der Suche nach dem Goldenen Vlies und dessen Raub. Die Reisegefährten werden nach ihrem sagenhaft schnellen Schiff, der Argo, die Argonauten genannt. Bereits Homer nimmt Bezug auf den Argonautenmythos: In der Odyssee erzählt Kirke dem Odysseus, dass die Argo mit Heras Hilfe erfolgreich durch die Plankten – zwei im Meer treibende überhängende „Irrfelsen“, gegen die starke Strömung brandet – gesegelt sei. Die Bezeichnung der Argo als πᾶσι μέλουσα („allbekannt“, „viel besungen“) zeigt, dass der Mythos bereits bei Abfassung der Odyssee weit verbreitet war. Die älteste vollständig erhalte Version der Argonautensagen ist jedoch erst die Argonautika des Apollonios von Rhodos aus dem 3. Jahrhundert v. Chr.

http://de.wikipedia.org/wiki/Argonautensage

Die Argonauten 

https://books.google.gr/books?id=IqsMAAAAYAAJ&printsec=frontcover&source=gbs_summary_r&hl=el#v=onepage&q&f=false

 

AΠΟΛΛΩΝΙΟΣ Ο ΡΟΔΙΟΣ, ΑΡΓΟΝΑΥΤΙΚΑ, Β’  397-418

ἀλλ᾽ ἐνὶ νηὶ
πείρεθ᾽, ἕως μυχάτῃ κεν ἐνιχρίμψητε θαλάσσῃ.
ἔνθα δ᾽ ἐπ᾽ ἠπείροιο Κυταιίδος, ἠδ᾽ Ἀμαραντῶν
τηλόθεν ἐξ ὀρέων πεδίοιό τε Κιρκαίοιο 400
Φᾶσις δινήεις εὐρὺν ῥόον εἰς ἅλα βάλλει.
κείνου νῆ᾽ ἐλάοντες ἐπὶ προχοὰς ποταμοῖο
πύργους εἰσόψεσθε Κυταιέος Αἰήταο,
ἄλσος τε σκιόειν Ἄρεος, τόθι κῶας ἐπ᾽ ἄκρης
πεπτάμενον φηγοῖο δράκων, τέρας αἰνὸν ἰδέσθαι, 405
ἀμφὶς ὀπιπεύει δεδοκημένος∙ οὐδέ οἱ ἦμαρ,
οὐ κνέφας ἥδυμος ὕπνος ἀναιδέα δάμναται ὄσσε.
ὧς ἄρ᾽ ἔφη∙ τοὺς δ᾽ εἶθαρ ἕλεν δέος εἰσαΐοντας.
δὴν δ᾽ ἔσαν ἀμφασίῃ βεβολημένοι∙ ὀψὲ δ᾽ ἔειπεν
ἥρως Αἴσονος υἱὸς ἀμηχανέων κακότητι∙ 410
«ὦ γέρον, ἤδη μέν τε διίκεο πείρατ᾽ ἀέθλων
ναυτιλίης καὶ τέκμαρ, ὅτῳ στυγερὰς διὰ πέτρας
πειθόμενοι Πόντονδε περήσομεν∙ εἰ δέ κεν αὖτις
τάσδ᾽ ἡμῖν προφυγοῦσιν ἐς Ἑλλάδα νόστος ὀπίσσω
ἔσσεται, ἀσπαστῶς κε παρὰ σέο καὶ τὸ δαείην. 415
πῶς ἔρδω, πῶς αὖτε τόσην ἁλὸς εἶμι κέλευθον,
νῆις ἐὼν ἑτάροις ἅμα νήισιν; αἶα δὲ Κολχὶς
Πόντου καὶ γαίης ἐπικέκλιται ἐσχατιῇσιν.»

[The Argonautica; edited with introd. and commentary by George W. Mooney (1912)]
http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0227%3Abook%3D2%3Acard%3D317