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MEINE HANDGESCHRIEBENEN MANUSKRIPTE sind dargestellt in griechischen Kleinbuchstaben (Minuskeln), auch Perlschrift genannt, deren Schreibweise aus der spaten byzantinischen Zeit stammt. Das Schreiben in Minuskeln entstand im 9 Jahrhundert n. Chr. Zuvor wurden alle Texte in Grossbuchstaben (Majuskeln) geschrieben. Die Kleinbuchstaben verbreiteten sich besonders zwischen 1.100 und 1.500 n. Chr. und behielten ihren Charakter bis in die heutige Zeit. Diese Art des Schreibens wird auch Perlschrift genannt, da sich die Buchstaben wie die Perlen einer Kette aneinanderreihen. Die Veranderung der Schrift von einzelnen Grossbuchstaben zu aneinandergereihten Kleinbuchstaben entstand mit neuem Schreibmaterial und Schreibpapier sowie aus Zeitmangel und weil die lateinische Schrift es so verlangten. Der Schriftgestalter wird vom Rhythmus geleitet, der jedem Wort inne wohnt. Er schreibt die Worter in einer fliessenden Handbewegung, ohne abzusetzen. Daher auch die Bezeichnung des Ineinanderschreibens der Buchstaben. Man vergesse nicht, dass Pergament sehr teuer und auch das spatere Schreibpapier nicht im Uberfluss vorhanden war und dass sehr viele Texte abgeschrieben werden mussten. Nicht selten entstand auch grosser Druck vom Auftraggeber, die bestellten Schriftstucke rechtzeitig fertig zu bekommen.